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News 2006 |
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Herbst 2006
IHK –Prüfung der Küchen-Restaurant und Hotelmeister an der Steigenberger Akademie
- In Theorie und Praxis trennte sich die Spreu vom Weizen -
„Alle Jahre wieder“ finden an der Steigenberger Akademie Prüfungen der IHK für München und Oberbayern statt. Fachkenntnisse und Berufserfahrung waren die Basisvoraussetzungen der Meisteranwärter.
Noch während die Meisteraspiranten in der Schulküche unter den Augen der ehrenamtlich tätigen IHK-Prüfer um Meisterehren kämpfen, hieß Schulleiter Michael Bruchhäuser nach dem Sektempfang die geladenen Gäste, unter ihnen Oberbürgermeister Dr. Lackner, herzlich willkommen. Neben dem obligatorischen „Quentchen Glück“ für die angehenden Meister äußerte sich Michael Bruchhäuser optimistisch zu der Option der Akademie, durch die Kooperation mit Partnerschulen in naher Zukunft den akademischen Grad des Bachelor vergeben zu können und damit die Positionierung und Akzeptanz der Schule nachhaltig zu verbessern. „Unbestritten ist der Imagegewinn für Bad Reichenhall“ kommentierte Bruchhäuser die Optimierung des schulischen Angebots.
Während hinter den Kulissen Prüfungsstress und kreative Unruhe der zukünftigen Meister angesagt war, waren die geladenen Gäste damit beschäftigt, Wachtelgalantine mit Quittensauce und Kürbissuppe mit Steinpilzravioli zu genießen. Auch diesmal wurde den Prüfungsteilnehmern nach den Vorgaben des Prüfungsausschusses ein Warenkorb zur Verfügung gestellt, wonach ein individuelles Menu bereitet werden konnte. Welche Variation auch immer gewählt wurde, das Gesamtmenu musste bestimmte Pflichtkomponenten enthalten. Mit den Zutaten Perlhuhn, Kalbsbries, Rinderfilet, Wachteln, Safranrisotto, Jakobsmuscheln, Riesengarnelen, hausgemachte Nudeln bis Rehrücken und Savarin mit Wildbeergelee, Mandeleis mit diversen Parfaits, mussten die Küchenmeister ein individuelles Fünfgang-Menu erstellen.
Fachbereichsleiter Hans-Jörg Krakora übernahm wieder traditionell den Part, die einzelnenMenügänge kompetent und auch für den gastronomischen Laien verständlich zu erklären.„Die Leistungseinstellung und Leistungsfähigkeit einzelner Prüfungskandidaten entspricht nicht unbedingt dem Anspruchsniveau eines Meisters. Solide handwerkliche Fähigkeiten gehört zum Mindestanspruch zur Erlangung des Meisterbriefes“ kommentierte er die Leistung einzelner Aspiranten.
Eine ausgesprochen meisterliche Leistung in der praktischen Prüfung erbrachte Maria Haitzer bei den Küchenmeistern. Sie erhielt 95 von zu vergebenen 100 Punkten und somit die Note 1. Ihre herausragende Leistung war unbestritten das Ergebnis ihrer hervorragenden Ausbildung in einem Drei-Sterne Restaurant in Aschau. Eine spektakulär gute Leistung bot auch Wolfgang Winter aus Bad Reichenhall, der sowohl im theoretischen als auch in der praktischen Prüfung die Note 2 erreichte und somit den Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung von Oberbayern erhält. Seine Ausbildung erhielt er im Steigenberger Axelmannstein, Bad Reichenhall.
Die Küchenmeisterprüfungen haben ferner bestanden: Anton Glasner aus Beilngries, Martin Hauser aus Krefeld, Wilhelm Küpper aus Köln, Marc Schulz aus Krefeld, Rica Üschner aus Tegernsee und Markus Wisneth aus Schmidgaden. Die Hotelmeisterprüfung bestanden erfolgreich Benjamin Dojen-Waldecker aus Bad Zwischenahn, Claudia Hammann aus Wildberg-Gultingen, Wolfgang Bartels aus Ramsau und Marica Zerna aus Senftenberg. Die Restaurantmeisterprüfung der IHK absolvierte erfolgreich Bettina Zechmann aus Griesbach.
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Vor 40 Jahren
Auch nach 40 Jahren die Hofa nicht vergessen.
40 Jahre nach ihrer "Einschulung" besuchten ehemalige Schüler der Hotelberufsfachschule ihre alte Wirkungsstätte.
Nach einem kleinen Sektempfang und einer Hausbesichtigung wurden alte Erinnerungen wach. |
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Die Steigenberger Akademie platzt aus allen Nähten….
Einen regelrechten Schülerboom erlebt zur Zeit die Steigenberger Akademie.
"Natürlich freuen wir uns über diese sehr positive Entwicklung, ist sie doch ein Indiz für den hohen Qualitätsstandart und die nachhaltige Akzeptanz der Schule, aber es ergeben sich auch zwangsläufig Engpässe bei der schulischen Infrastruktur." wird die augenblickliche Situation von der Schulleitung kommentiert. Aus diesem Grund hat die Akademie zwei Lehrräume angemietet, um das Lehrangebot organisatorisch zu bewältigen und Ihre führende Position weiter zu festigen..
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| Meisterkurs |
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Hotelbetriebswirte |
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| Hotelökonome 6. Semester |
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Hotelökonome Klasse 2 |
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| Hotelökonome 5. Semester |
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Klasse 4 Einjährige Hotelberufsfachschule |
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| Klasse 3 Einjährige Hotelberufsfachschule |
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September 2006
Fernsehen zu Gast bei der Steigenberger Akademie
Reportage läuft auf RTL
Die AZ Medien dreht seit Semesterbeginn an der Steigenberger Akademie eine Doku-Soap,
ein Mix von Reportage und persönlichen Gesprächen von Studenten und Lehrern über die Studieninhalte, Erwartungen, beruflichen Perspektiven und persönlichen Erfahrungen an der Akademie.
Die Reportage ist als eine Langzeitstudie angelegt, was bedeutet, dass das Fernsehteam die
"Erstsemestler" periodisch in der Praxis und Theorie bis zu ihrem Examen zeitlich begleitet.
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Juli 2006
Steigenberger Akademie ehrt ihre Besten
Bei der Verabschiedung des Jahrganges 2006 wurden über 130 erfolgreiche Absolventen der einjährigen Hotelberufsfachschule, der Zweijährigen Hotelfachschule und der Hotelökonome in die reale und rauere Arbeitswelt entlassen.
In einer sehr persönlichen Abschlussfeier wurden die Jahrgangsbesten entsprechend ausgezeichnet, wobei es für die Schule eine besondere Freude bedeutete, dass die erfolgreichsten Absolventen gerade bei den "weichen Faktoren" wie soziales Engagement, ausgeprägte Teamfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Kreativität, einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterließen.
Dass die erfolgreichsten Studenten der staatlichen Betriebswirte eine Urkunde des bayerischen Kultusministeriums erhielten, bestätigte das hohe Ausbildungsniveau der Akademie.
"Es sind vor allem die sozial-emotionalen Faktoren im Beruf, was als Humankapital nicht nur den Unternehmen einen entsprechenden Mehrwert, sondern dem Einzelnen, die Basis für eine erfolgreiche berufliche Lebensbiographie schafft", war das Fazit bei der Abschlussrede der Direktion. |
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April 2006
Frühjahrslehrgang der Akademie und der Einjährigen Hotelberufsfachschule

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20.5.06
Kulinarische Genüsse ziehen die Massen an
Rund 1.000 Besucher beim Tag der offenen Tür in der Steigenberger Akademie
Im großen Zelt, das im Garten der Steigenberger Akademie an der Zenostraße steht, haben die Köche alle Hände voll zu tun. Nicht nur die „Kerle“ wollen gut gefüttert werden. Das widerfährt auch all jenen Gästen, die es eher ins Restaurant zieht, wo Frühlingsrollen aus China, Lamm Oriental aus Tunesien, Seeteufel aus Costa Rica oder Lasagne Gorgonzola aus Italien warten. Stars der kulinarischen WM sind am Samstag Drei-Sterne-Koch Heinz Winkler und Patisserie-Weltmeister Urs Regli.
Vom Spitzenkoch Winkler erfährt das Publikum etwa, wie man Morcheln richtig behandelt. Sein Show-Auftritt unter freiem Himmel ist ebenso wie die anschließende Autogrammstunde stark frequentiert.
Im Foyer modelliert der dreifache Olympiasieger und Mannschaftsweltmeister Regli einen Fußballspieler aus Margarine. Der bildnerisch begabte Schweizer arbeitet auch mit Zucker, Marzipan, Obst und Eis. Schließlich ist er der „Creator“ des weltgrößten Schokoladen-Osterhasen. Wen diese enorme Süße erschlägt, kann den Bad Reichenhaller Trachtlern zuschauen, Musikschülern zuhören oder eine Freiluft-Bar ansteuern, wo Mischgetränke offeriert werden.
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| In der Mitte Oberbürgermeister von Bad Reichenhall Dr. Lackner, (mit Mikrofon) links davon Direktor Bruchhäuser ganz rechts Projektleiter der angehenden Hotelbetriebswirte Herr Heinz-Peter Sorge |
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In den sonnenhellen Nachmittag hinein fallen Donnerschläge. Die Bad Reichenhaller Böllerschützen sind nicht zu überhören. Eine hübsche Bedienung zuckt zusammen, ein Bub beginnt bitterlich zu weinen. Die folgende Blasmusik beruhigt nur bedingt die Gemüter. Drei Kinder streiten um einen Luftballon, der dieser Zerreißprobe entgeht und langsam, aber unaufhaltsam in den Himmel steigt. Nicht nur der Wissensdurst wird in den Lehrräumen gestillt. Hotel-Porzellan ist ausgestellt, die Steigenberger Akademie, stellt sich via Video vor, Barkeeper mischen verführerische Drinks, und Weine werden präsentiert. Zwei junge Damen bahnen sich im Freien einen Weg, was angesichts ihrer ausladenden Kostüme nicht leicht fällt. Ballartig eingekleidet, erinnern sie an das bevorstehende Großereignis auf deutschen Fußballplätzen.
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Die kulinarische WM in Bad Reichenhall jedenfalls ist gelungen. Es sind rund 1.000 Besucher gekommen. Die angehenden Hotelbetriebswirte, die den Tag der offenen Tür organisiert und bestens gestaltet haben, blicken ein wenig überrascht auf die andrängenden Schaulustigen und Hungrigen. Landrat Georg Grabner nutzt die Veranstaltung zu einem Gesundheitscheck und Fitness-Test. Urs Regli schnitzt Gemüse, Heinz Winkler erzählt von seinem Vorhaben, in Moskau ein Restaurant zu eröffnen, Dr. Herbert Lackner plaudert mit Hoteldirektor Michael Kain vom „Axelmannstein“. Ein Mädchen trägt einen großen Eisfleck auf dem Kleid wie einen Orden, die Hüpfburg gerät mitunter ins Wanken und zwei Jungmänner beteuern, sie wollten schon lange gehen, aber es gäbe noch so viel Bier hier. Ein Vater bedauert, dass seine Tochter Mittagsschlaf halten muss und eine grauhaarige Frau meckert herum, dass kaum mehr Kuchen da ist.
Ein Regenguss kurz vor 18 Uhr kühlt die Gemüter. Den Abpfiff der kulinarischen WM um 20 Uhr erleben nur noch die Wetter- und Bierzelt-Erprobten. Die letzten Sieben-Gänge Menüs mit Spezialitäten aus 24 Ländern, die allesamt an der Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen, sind verspeist. In der Menükarte ist nachzulesen: Irland bietet den „Stinki Bishop“ mit Birnen Chutney auf, die Senegalesen kommen mit Cocos-Bananen-Schiffchen daher und Deutschland liefert Kraftnahrung: In Bockbier geschmorte Spanferkelbacke auf Erbsen-Minzepüree. Österreich ist vorwiegend mit sehr guten Weinsorten vertreten.
Nähere Info unter www.Kulinarische-WM.de |
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16.5.06
Besuch aus Tansania und der Hans-Seidel Stiftung
an der Steigenberger Akademie, Bad Reichenhall
Eine Delegation aus Tansania unter der Leitung der Leiterin der Hotelfachschule in Arusha, Mrs. Kakika, und Vertretern der Hans –Seidel Stiftung und dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München , informierte sich an der Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall, über Kooperationsmöglichkeiten in der Hotellerie , um die touristischen Rahmenbedingungen für Tansania weiter zu entwickeln.

Aufnahme der Besucherdelegation mit Fachkollegen der Steigenberger Akademie, Bad Reichenhall
Auf der Agenda standen Informationen über Curricula und organisatorische Abläufe im gastronomischen Praxisbereich , wo die Besucher realistische Praxisprüfungen im Service und Küchenbereich erlebten und als Wissensbasis in den entsprechenden Unterricht integrieren wollen.
Vor allem aber galt das Interesse der Besucher-Delegation , Informationen für ein modernes Berufsbildungskonzept für die Hotelfachschule in Arusha zu entwickeln. Finanziert und unterstützt wird die Hotelfachschule in Arusha von der Hans Seidel Stiftung in München, welche die Förderung der dortigen gastronomischen Infrastruktur als Chance für Jobs auf dem Tourismussektor begreift und somit konkrete Entwicklungshilfe realisiert.
Mit dem Projekt einer intensiveren Kooperation im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe erklärte sich die Akademie gerne bereit, in Zusammenarbeit mit der Hans - Seidel Stiftung die wirtschaftliche und touristische Entwicklung Tansanias nachhaltig zu unterstützen und zu fördern.
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10.5.06
„Vom Knurrhahn zur blauen Kartoffel“
IHK Meisterprüfung an der Steigenberger Akademie
„ Die Hektik ist der Feind jeglichen Genusses“ heißt es auf der liebevoll gestalteten Menukarte. Während sich die geladenen Gäste an mit bunten Frühlingsblumen gedeckten Tischen bequem machten, herrschte in der Küche der Hotelfachschule fühlbarer Prüfungsstress. Beobachteten doch mit strengen Argusaugen die ehrenamtlich tätigen Prüfungsmeister, was an Galantine geformt, als Süppchen geschäumt oder in der Pfanne gebraten wurde.
Zuvor begrüßte der Hausherr , Michael Bruchhäuser, traditionell die anwesenden Gäste, wobei zwei Gäste, der neu OB von Bad Reichenhall, Dr. Herbert Lackner und der Referatsleiter der IHK für München und Oberbayern , Josef Hans Rauch, namentlich erwähnt wurden, zumal sie beim offiziellen Prüfungsessen der IHK ihre „Premiere“ hatten.
Michael Bruchhäuser gab einige kurze Statements zur nachhaltigen, positiven Entwicklung zur Akademie und zur kurzfristigen Investitionsplanung. Kritisch angemerkt wurde, dass die Leistungsfähigkeit und der Leistungswille bei dem einen oder anderen Kandidaten zumindest verbesserungsfähig sei. In der Hoffnung, dass die angehenden Meister ihr Wissen optimal verkaufen und das nötige Quentchen Glück haben mögen, konnte sich jeder einen ersten Eindruck über die individuelle Zubereitung der Vorspeisen verschaffen...
Auch diesmal wurde den Prüfungsteilnehmern nach den Vorgaben des Prüfungsausschusses ein Warenkorb zu Verfügung gestellt, wonach ein individuelles Menu bereitet werden konnte.
Welche Variation, kreative Komposition auch immer gewählt wurde, das Gesamtmenü musste bestimmte Pflichtkomponenten enthalten.
Was in der Küche aus Baby-Steinbutt, Flusskrebsen, Knurrhahn, blauen Kartoffeln, Kaninchen, Kalbsfleisch, Kalbsknochen, Lammhaxn , Lammrücken, Peccorino oder Trüffelbutter auch immer kombiniert und gezaubert wurde, jetzt mussten die angehenden Meister beweisen, dass sie meisterlich kochen und ein kreatives Endprodukt nach Geschmack, Farbe und hervorragender Qualität unter zeitlichen und sachlichen Vorgaben zu präsentieren in der Lage waren.
Gudrun Schulze, als Vertreterin der Industrie- und Handelskammer für München- und Oberbayern, skizzierte noch einmal kurz die harten Vorbereitungswochen der Prüfungskandidaten, die immerhin über drei Monate pro Woche 50 Stunden Theorie bewältigen mussten. Vor allem im theoretischen Teil wurde die Prüfungsordnung stark modifiziert und die Aspiranten müssen ein objektiv höheres Anspruchsniveau in Fachgebieten wie BWL, VWL, Recht, Marketing, Personalmanagement, Organisation oder Ernährungslehre, nachweisen.
Hans-Jörg Krakora, Fachbereichsleiter an der Akademie, übernahm traditionell wieder den Part, die einzelnen Menugänge kompetent und auch für den gastronomischen Laien verständlich zu erklären. Nach der Kaninchenterrine oder Terrine von Lachs und Steinbutt als Vorspeise, über Bärlauchsuppe mit Peccorino oder Kalbskraftsuppe mit Griesnockerln, über das Zwischengericht mit Steinbuttroulade, Krebsen, Ravioli in Trüffelbutter, bis zur geschmorten Kalbshaxn oder Lammrücken, die präsentierten und erlebten Highlights der einzelnen Kreationen konnten sich nicht jedem Gast erschließen. Zu unterschiedlich waren manchmal die visuellen und geschmacklichen Nuancen. Auch beim abschließenden Dessert mit Erdbeerparfait, Rhabarberkompott, Schokoladenparfait und Strudelvariationen, gab es beim Strudel nicht immer kollektive Zustimmung der geladenen Gäste.
Von neun angetretenen Küchenmeistern- bzw. Meisterinnen konnten schließlich sieben den ersehnten Meisterbrief entgegennehmen, wobei bei zwei Kandidaten einmal die theoretische und einmal die praktische Prüfung nicht bestanden wurde. Besonders hervorgehoben wurde Bianca Schmidt aus Kloster Zinna, die sowohl die theoretische als auch die praktische Küchenmeisterprüfung mit einer überragenden Leistung absolvierte.
Weitere erfolgreiche Meisterabsolventen des Frühjahrskurses 2006:
Markus Mirko Böttcher aus Rohrdorf, Sead Husidic aus Bad Reichenhall, Simon Probst aus Garching, Alexander Rams aus Kerken, Adrian Springer aus Augsburg und Daniel Stoib aus Prien. |
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15.3.06
Projekttag „PrimaVera“ in Bad Reichenhall
Auch in diesem Jahr war der Projekttag der Hotelökonome an der Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall ein voller Erfolg. Ursprünglich als Jahresempfang geplant und auf Mitte Januar angesetzt, entschloss sich die Klasse 3 J/H 2003, die Feierlichkeiten aufgrund der tragischen Ereignisse in der nahe gelegenen Eishalle zu verschieben.
Aus einem Neujahrsempfang wurde ein Frühlingsfest, das am 15. März unter dem Motto „PrimaVera“ in der Lobby, dem Restaurant und auf der Terrasse der Hotelfachschule in Bad Reichenhall zelebriert wurde.
„Wir wollen ein Zeichen setzen, der Winter hat Reichenhall lange genug beherrscht, es ist Zeit für den Frühling…“, so Projektleiter Fabian M. Müller in seiner Ansprache. Mit großer Unterstützung vieler „einjähriger Hotelfachschüler“, sowie durch zahlreiche Spenden regionaler und überregionaler Sponsoren, stellten die
angehenden Ökonome einen unvergesslichen Abend auf die Beine.
Dem Sektempfang mit diversen Grüßen aus der Küche, folgte ein Flying-Buffet mit zwanzig unterschiedlichen Kleinigkeiten. Spezielles Lob ernteten unter anderem der „Cocos-x-presso“ (eine in einer Espressotasse servierte Cocossuppe mit Garnelenspießen), sowie die vielen süßen und salzigen Cornettivariationen. Zeitgleich mit dem Nachtischbuffet wurden auch die zwei Bars geöffnet und die Tanzfläche freigegeben. Parallel zu den spritzigen Cocktails an der Hauptbar, wurden an der rustikalen Eisbar auf der Terrasse wärmende Drinks serviert.
Besonders ins Auge fiel an diesem Abend die Dekoration der Innenbar: ein strahlend blauer Eisschwan. Die Gestaltung des gesamten Restaurants, schlicht und dennoch liebevoll, strahlte ein angenehmes Frühlingsflair aus.
Den eigentlichen Höhepunkt der Veranstaltung stellte am Ende des Abends eine Tombola dar, bei der attraktive Preise, wie z.B. Übernachtungen in Steigenberger Hotels, Brunchgutscheine und die ein oder andere Flasche Sekt, zur Verlosung kamen.
Wie jeder Projekttag an der Steigenberger Akademie stand auch bei diesem Event der gemeinnützige Zweck im Vordergrund: mit dem Erlös des Abends wollen die Hotelökonome die Hinterbliebenen des Hallenunglücks in Bad Reichenhall unterstützen.
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